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Ärztliche Leitung: PD Dr. Rick Dersch

Ambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen

Sprechzeiten: Montag/Mittwoch/Freitag (s. Anmeldung Spezialambulanzen)

In der Ambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen der Neurologischen Klinik betreuen und beraten wir Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose und anderen autoimmun-entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems Nervensystems (z.B. Neuromyelitis optica-Spektrum- Erkrankungen (NMOSD), Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein assoziierte Erkrankungen (MOGAD) oder Autoimmunencephalitis):

  • Erstdiagnose und Differenzialdiagnose
  • Zweitmeinung bei Verdacht auf eine Multiple Sklerose oder andere neuroimmunologische Erkrankung
  • Indikationsstellung einer immunmodulatorischen Behandlung
  • Umstellung oder Eskalation einer Immuntherapie
  • Beratung zur symptomatischen MS-Behandlung
  • Beratung zu den Themen Familienplanung, Schwangerschaft und Impfungen
  • Information über neue Entwicklungen in der Behandlung sowie aktuelle Behandlungsstudien zu experimentellen Verfahren am Neurozentrum

Die Ambulanz wird geleitet von neuroimmunologisch erfahrenen Oberärzten. In der MS-Ambulanz werden sowohl die Patienten unserer Neurologischen Klinik als auch von externen Ärzten zur Beratung zugewiesene Patienten betreut.

Diagnostische Möglichkeiten in der MS-Ambulanz

Für Patientinnen der MS-Ambulanz steht das gesamte Spektrum elektrophysiologischer und neuroradiologischer Diagnostik zur Verfügung inklusive OCT. Ferner kann eine Lumbalpunktion in unserer allgemeinen neurologischen Ambulanz oder neurologischen Tagesklinik erfolgen und das Nervenwasser (Liquor) in unserem Liquorlabor untersucht werden.


Ambulanz für entzündliche Erkrankungen des peripheren Nervensystems

Sprechzeiten: Dienstag/Donnerstag (s. Anmeldung Spezialambulanzen)

Die Myasthenie-Ambulanz der Neurologischen Klinik ist Teil eines von der Deutschen Gesellschaft für Myasthenie e.V. (DMG) zertifizierten interdisziplinären Myasthenie-Zentrums an der Universitätsklinik Freiburg. Wir betreuen und beraten Patientinnen und Patienten mit Myasthenia gravis und anderen myasthenen Syndromen (z.B. Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom, LEMS). Die Myasthenie-Ambulanz ist in die allgemeine neurologische Ambulanz integriert und wird von in der Behandlung der Myasthenia gravis erfahrenen Oberärzten geleitet. Unsere Empfehlungen orientieren sich hierbei an den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

Im Rahmen der Versorgung bieten wir folgende Leistungen an:

  • Sicherung der Verdachtsdiagnose einer Myasthenia gravis mittels serologischer (anti-Acetylcholinrezeptor, -MusK-, -LRP4- und -Titin-Antikörper), elektrophysiologischer (repetitive Nervenstimulation) und ggf. pharmakologischer Diagnostik (Pyridostigmin-Test)
  • Zweitmeinung bei unklarer Diagnose
  • Differentialdiagnostische Einordnung von myasthenen Syndromen (z.B. Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom, LEMS), ggf. über unsere Allgemeinambulanz oder über eine stationäre Abklärung
  • Beratung und Indikationsstellung einer symptomatischen Behandlung mit Pyridostigmin
  • Beratung und Indikationsstellung einer immunsuppressiven Behandlung
  • Beratung bei Nebenwirkungen, Komplikationen oder fehlender Wirksamkeit unter der Behandlung
  • Kooperation mit der Klinik für Thoraxchirurgie zur Indikationsstellung, Beratung und Betreuung im Falle einer Thymektomie, inklusive minimalinvasiver Verfahren
  • Beratung und Betreuung vor/während einer Schwangerschaft bei bekannter Myasthenia gravis
  • Langjährige Betreuung zur Verlaufsbeurteilung und Therapieoptimierung
  • Informationen zu neuen Behandlungen bzw. Studien zur Behandlung der Myasthenia gravis
  • Notfallversorgung über das interdisziplinäre Notfallzentrum  sowie bei (drohender) krisenhafter Verschlechterung stationäre (ggf. intensivmedizinische) Behandlung zur Therapieeskalation mittels intravenöser Immunglobuline, Plasmapherese oder Immunadsorption

Anmeldung und Einweisung für Ärzte und Krankenhäuser