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1/2017
Personeller Wechsel bei der Plattform für Schreib- und Sekretariatsangestellte: Kirsten Borchert löst Gaby Jansen-Mau ab
„Unsere Plattform SchreibAss ist
interessant für alle, die in Sekreta-
riaten, Schreibbüros und der Ver-
waltung arbeiten“, sagt Kirsten
Borchert, Personalrätin und Sach-
bearbeiterin in der Stabsstelle Bau-
und Entwicklungsplanung. „Das
Netzwerk ist damals entstanden,
weil die Schreib- und Sekreta-
riatsangestellten keine Lobby hat-
ten“, erinnert Borchert an die An-
fangsphase. Angelika Zimmer,
Beauftragte für Chancengleich-
heit, und die damalige Leiterin der
Psychosozialen Beratungsstelle,
Dr. Irene Wernicke, haben das An-
gebot auf Initiative des Personal-
rats vor elf Jahren ins Leben geru-
fen – und nannten die Gruppe
„AG für Angestellte im Schreib-
und Sekretariatsbereich“. Ende
2016 löste Kirsten Borchert die
langjährige Personalrätin Gaby
Jansen-Mau in der Planungsgrup-
pe ab. Die 62-Jährige hatte sich in
den Ruhestand verabschiedet.
Seit 2005 bietet das Intranet-
portal für Büromanagement an
der Uniklinik schnelle Informa-
tionen und Antworten auf zahl-
reiche Fragen, die im klinik-
internen Büroalltag auftauchen.
Außerdem dient es der Vernet-
zung der Angestellten in den Se-
kretariaten und der Schreibange-
stellten. 2015, zum zehnjährigen
Bestehen, benannte sich die
Plattform in „Netzwerk Office“
um, ist aber weiterhin als
„SchreibAss“ zu finden.
Kirsten Borchert, Angelika
Zimmer sowie Claudia Schätzle
aus der Zahnklinik – sie ist ver-
antwortlich für die technische
Bearbeitung der Plattform im In-
ternet und Intranet – bereiten fe-
derführend die dreimal im Jahr
stattfindenden Treffen des Netz-
werks vor. Daran nehmen in der
Regel etwa 15 Interessierte teil;
die Treffen sind offen für alle und
gelten als Arbeitszeit.
Die Protokolle der Treffen wer-
den an eine sehr große Anzahl
von Interessierten verschickt. Vie-
le Kolleginnen und Kollegen wür-
den gerne persönlich zu den Tref-
fen kommen, so Borchert, finden
aber in dem durch Termine eng
Vom SchreibAss zum
Netzwerk Office
gesteckten Arbeitsalltag keine
Möglichkeit, das Büro allein zu
lassen. Mithilfe des Protokolls
haben sie eine Möglichkeit, auf
dem Laufenden zu bleiben.
Aktuelle Themen bei den Pla-
nungstreffen sind zum Beispiel
der Austausch über Sprach-
erkennungsprogramme, welche
die „reine Schreibkraft“ nach
und nach ersetzen. Deren Arbeit
hat in vielen Bereichen an Be-
deutung gewonnen. Denn der
Arztbrief wurde in den vergange-
nen zehn Jahren immer wichti-
ger. Sehr viele Patienten benöti-
gen ihn sofort am Entlasstag für
die Anschluss-Reha. Umso
wichtiger ist es, eine gute Orga-
nisationsstruktur innerhalb einer
Abteilung zu schaffen, um bei
Ausfällen von Schreibkräften so-
fort eine Aushilfe zu bekommen.
Laut Kirsten Borchert „zeigt es
sich aber auch, dass selbst erfahre-
ne Kolleginnen ab und zu in Situa-
tionen kommen, auf die man in
keiner Schule vorbereitet wird, und
dass es hilfreich ist, Informationen
schnell und gezielt abrufen zu
können“. Das Ziel der Planungs-
gruppe ist deshalb, mehr Transpa-
renz und Informationsfluss zu
schaffen, um dann gemeinsam mit
allen Beteiligten bei Fragen Lö-
sungswege zu entwickeln.
schreibass
Die Schreibmaschine
ist längst vom
Computer abgelöst.
Viele Fragen bleiben
trotzdem offen. Hilfe
gibt’s vom SchreibAss
Transparenz und Informationsfluss zu schaffen ist ein Ziel der Plattform
Das nächste
Gruppentreffen
ist
am
21. Februar, von 9.30 bis 11.00
Uhr, auf Ebene 8
im Direktions-
und Verwaltungsgebäude in der
Breisacher Straße 153. Eine An-
meldung ist nicht erforderlich.
Weitere Treffen sind am
18. Juli
und am 21. November jeweils
von 9.30 bis 11.00 Uhr
im Raum
Erxleben in der Frauenklinik.
5. Infotag
Seit 2010 organisiert die Unikli-
nik im Wechsel mit der Uni Frei-
burg den
Infotag für Büroma-
nagement
. Der 5. Infotag findet
am
11. Mai im Hörsaal der HNO-
Klinik
in der Killianstraße statt.
Motto: „digital-multimedia-in-
novativ = die neue Bürowelt“.
Gruppentreffen